Ehrlich essen, ehrlich fotografieren
Vor über 15 Jahren habe ich meine erste Kamera gekauft.
Seitdem hat sich vieles verändert, nur eines nicht: Die Fotografie ist geblieben.
Mal war sie mehr Hobby, mal weniger. Aber sie war immer da.
Der Wendepunkt kam, als ich begann, meine Freunde und mich beim Mountainbiken zu fotografieren. Zum ersten Mal spürte ich: Da ist mehr. Da will ich tiefer rein.
Die Faszination für Licht, Schatten, das Arbeiten mit Blitzen, das hat mich gepackt.
Heute bin ich Metzgermeister, leidenschaftlicher Hobbykoch, und Foodfotograf mit einem Faible für ehrliches Handwerk. Und irgendwie war genau das der Weg, den ich gehen musste.
Denn meine Liebe zu Lebensmitteln, guten Produkten und echter Küche war immer da.
So verwandelte sich Fotografie in Handwerk und Handwerk in Fotografie.
Ehrliches Essen ist für mich nicht nur ein Begriff.
Es ist Essen, das mit Leidenschaft und Sorgfalt zubereitet wurde.
Reduziert. Klar. Kein übertriebener Firlefanz, sondern mit Sinn für das, was wirklich zählt.
In meinem Stil spiegelt sich vieles wider, was mich persönlich prägt:
eine Vorliebe für Reduktion, Balance und Tiefe, inspiriert unter anderem durch Einflüsse der asiatischen Küche.
Auch meine Begeisterung für Natur, handwerkliche Klarheit und authentische Wirkung fließt in meine Bildsprache ein.
Ich will Stimmung transportieren, Respekt zeigen, Appetit machen – und vor allem: Emotionen auslösen.
Was mich vom typischen Foodstyling unterscheidet?
Ich komme aus dem echten Handwerk.
Ich habe einen anderen Zugang.
Ich weiß, wie Fleisch verarbeitet wird. Ich weiß, wie eine Sauce riechen muss, wenn sie fertig ist.
Ich kenne die Texturen, die Gerüche, die Hitze. Und genau das sieht man in meinen Bildern.
Ob Wirtshausklassiker, asiatisches Streetfood oder fermentierte Aromen –
ich möchte, dass meine Bilder berühren: im Kopf, im Bauch, im Herz.
Denn gutes Essen ist nie nur Essen.
Es ist Erinnerung. Es ist Kultur.
Es ist das, was uns alle verbindet.


















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